Müll – ein lohnendes Geschäft | Made in Germany
37 Millionen Tonnen Haushaltsabfälle kommen in Deutschland jedes Jahr zusammen. Und seit gut 20 Jahren trennen die Deutschen ihren Müll: in den gelben Tonnen landeten bisher nur Verpackungen. Doch seit kurzem können die Verbraucher auch alte Toaster, Pfannen oder Puppen in die Restetonnen werfen – denn die Entsorger entdecken im Hausmüll immer mehr wertvolle Rohstoffe.Die Firma Alba, einer der größten deutschen Entsorger, hat in den vergangenen Jahren viel Geld in dieses Geschäft investiert. In Berlin wurde für 20 Millionen Euro Deutschlands modernste Sortier- und Aufbereitungsgrundlage errichtet. Diese erkennt und trennt vollautomatisch verschiedene Metall- und Kunststoffarten. Allein für die Kunststoffe, die zu Ballen gepresst oder zermahlen werden, bekommt Alba im Verkauf rund 500 Euro pro Tonne. Angesichts steigender Rohstoffpreise wird das Geschäft mit Sekundärrohstoffen immer lukrativer. Bereits jetzt sprechen die Entsorger von urban mining, sozusagen dem Rohstoffabbau in der Mülltonne. Ein Bericht von Sonja Schock.

3 Kommentare zu “Müll – ein lohnendes Geschäft | Made in Germany”
Von mrga009 zu 25.01.2012 | Antworten
LOL, wie komme ich denn von neuen Honda Civic videos zu diesem hier ?!?!
Von Juuustin89 zu 25.01.2012 | Antworten
@stubenrockerberlin worauf beziehste denn dein “Wissen” dass Werstoffe verbrannt werden?
Von stubenrockerberlin zu 25.01.2012 | Antworten
Wäre ja schön, wenn das in ganz Berlin der Fall wäre. Meines Wissens werden aber immer noch sehr viele – vom Verbraucher vorsortierten – Wertstoffe einfach nur verbrannt. Außerdem vermisse ich den Hinweis auf nassen/trockenen Müll – das wird oftmals als großes Problem der Verwerter aufgeführt. Trotzdem danke für den Beitrag.